Alice Weidel: „Erneuter Lockdown darf keine Option sein!“

Artikel Teilen

Deutschland steht an der Schwelle zu einer tiefen Rezession. Schon heute sind die Zeichen mit überbordender Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten und dem Einbruch des BIP unübersehbar. Das von der Bundesregierung ausgegebene Märchen von der V-förmigen Erholung der Wirtschaft in Kürze zerschellt an der Realität. Die sogenannte zweite Corona-Welle mit ihren tiefgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und dem schwelenden Lockdown unterzieht viele Volkswirtschaften der Euro-Zone einem Stresstest, der zur Unzeit kommt.

Nach drei verlorenen Quartalen haben viele Analysten ihre Wachstumserwartungen für das vierte Quartal binnen eines Monats kräftig gestutzt. Für die EU-Mitgliedsstaaten wird bis Ende Dezember nur noch mit zwei statt drei Prozent Erholung gerechnet – für Deutschland liegt die Prognose sogar noch niedriger bei bescheidenen 1,5 Prozent. Die Rechnung dafür bekommt jeder Steuerzahler in Deutschland nach der Bundestagswahl 2021 präsentiert.

Die erhöhte Anzahl der Testungen auch an symptomfreien Menschen sorgt für höhere Infektionszahlen. Gerade einmal 851 (!) Menschen sind derzeit hospitiert. Was soll das für eine Pandemie sein? Statt weiter im Katastrophenmodus zu verharren, die Wirtschaft mit einem neuerlichen Lockdown zu bedrohen und ein ganzes Volk selbst im Freien unter die Maske zu zwingen, muss die Regierung jetzt die Kurswende um 180 Grad vollziehen. Ein Anruf bei der WHO tut Not: Dort hat man die Losung ausgegeben, dass Covid-19 weniger gefährlich als eine herkömmliche Grippe ist.

Alice Weidel | Facebook | 21. Oktober 2020

Quellen: Die Welt | Achse des Guten |

Und über den drohenden zweiten Lockdown sagt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag:

Erneuter Lockdown darf keine Option sein!

Zur Debatte um neuerliche Lockdown-Szenarien erklärt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel:»Ein erneuter flächendeckender Lockdown darf keine Option sein. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der bislang getroffenen Maßnahmen sind bereits monströs und in ihrem ganzen Ausmaß noch gar nicht abschließend zu beziffern.

Eine Wiederholung der Maßnahmen aus dem Frühjahr wird ganzen Branchen den finalen Todesstoß versetzen und etliche Existenzen vernichten. Angesichts saisonal bedingt steigender Infektionszahlen sind Panik und hektischer Aktionismus genau die falschen Reaktionen.

Das großspurige Gepolter des bayerischen Ministerpräsidenten, Söder, ist völlig unangemessen. Das von ihm verantwortete Bundesland Bayern hat mit Abstand die meisten mit dem Coronavirus in Zusammenhang gebrachten Todesfälle zu verzeichnen. Söders Verordnungswut führt nicht zu mehr Schutz und Sicherheit, sondern dient einzig und allein seiner Selbstinszenierung. Söder ist das beste Beispiel dafür, dass Entscheidungen über Grundrechtseinschränkung nicht von den Regierungschefs, sondern – wenn überhaupt – vom Parlament getroffen werden dürfen.

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin



Ihnen hat der Artikel gefallen? Helfen Sie uns mit einer kleinen Spende

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.