Junge Moslems in Deutschland feiern Abdullah Anzorov, den Halsabschneider des Geschichtslehrers Samuel Paty

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Dass Moslems von Linken kritisiert werden, mag heutzutage merkwürdig erscheinen. Schließlich begrüßen und fördern Linke die kulturfremde Masseneinwanderung. Aber auch nur, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass viele Moslems gegen alles stehen, was Linken wichtig ist. Moslems sind in der Regel reaktionärer und faschistischer als es die NPD je war. Fakt.

Die Tat war grauenhaft, dennoch oder gerade deshalb wird der Täter gefeiert. „Darf ich vorstellen: der Löwe aus Frankreich“, schreibt ein deutscher Nutzer des Messengerdienstes Telegram über den jungen Islamisten, der vergangenen Freitag im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine den Lehrer Samuel Paty enthauptet hat. 

Nichts anderes als die Ehre des Propheten Mohammed „bewegte sein eifersüchtiges Herz“, postete ein anderer Muslim bei Telegram, „möge Allah dich zu seinen Shuhada zählen. Wahrlich bist du zu beneiden für deine Tatkräftigkeit.“ Shuhada ist im Arabischen der Plural für „Märtyrer“.

Die Polizei hatte den 18-jährigen Mörder kurz nach der Tat erschossen, als er die Beamten, die ihn festnehmen wollten, bedrohte. Für militante Islamisten ist der russisch-tschetschenische Attentäter Abdullah Anzorov ein Idol. Und ein Vorbild, dem womöglich weitere junge, radikalisierte Muslime nacheifern werden.

Der Tagesspiegel | 19. Oktober 2020

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Der Selbstmord des Abendlandes

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin



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