Gefahr beim Coronatest: Stäbchen steckt nach Abstrich in der Lunge der Patientin

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Die Frau bekam nach dem Luftröhrenschnitt in den Universitätskliniken von Leicester, Großbritannien, während eines Coronatests von einer Krankenschwester das Teststäbchen durch das Loch in ihrem Hals zur Lunge eingeführt. Bedauerlicherweise brach das Stäbchen während des Eingriffs ab, und ein Teil blieb in ihrer Lunge stecken. Ein Röntgenbild machte das Stäbchen den Ärzten nicht sichtbar, während ein späterer CT-Scan nachwies, dass die Patientin in ihrer rechten Lunge eine gewisse Schwellung zeigte. Die Mediziner beschlossen, ein Emdoskop in die Lunge einzuführen, mit deren Hilfe sie das Stäbchen lokalisieren und auch per Endoskopie wieder herausziehen konnten.

Der Fall, der sich an den Universitätskliniken von Leicester ereignete, wurde im British Medical Journal beschrieben. Die Autoren teilten mit, dass es derzeit keine Anleitung gäbe, wie solche Patienten getestet werden sollten. Sie betonten:

Starke Besorgnisse wegen SARS-CoV-2 sowie das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung erhöhen die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler.

Die ungenannte Patientin ist nicht die erste, die dadurch unter einem Corona-Test zu leiden hatte. So begann bei einer US-Amerikanerin nach dem Abstrich Gehirnflüssigkeit aus der Nase zu rinnen. Nachdem die 40-jährige Frau zwei Corona-Test-Abstriche im Krankenhaus der Universität von Iowa hatte machen lassen, lief ihre Nase sehr stark. Dann litt sie unter Erbrechen und starken Kopfschmerzen. Die Frau aus Iowa suchte erst Hilfe bei ihren Ärzten, als sie auch an Nackenversteifung und einer Lichthypersensibilität zu leiden begann und auch einen merkwürdigen metallischen Geschmack im Mund wahrnahm.

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Weiterlesen: RT Deutsch



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