Held des Tages: Radiomoderator André Hardt

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Stellen Sie sich vor, es klingelt an Ihrer Tür. Draußen steht ein hilfsbedürftiger Mensch und Sie bieten ihm ein Gästezimmer an. Irgendwann reicht ihm aber das Gästezimmer nicht mehr und er verlangt auch Ihr Schlaf- und Wohnzimmer. Als Sie ihm das verwehren, zündet er dann einfach das Gästezimmer an. Wie soll man mit so etwas umgehen?

André Hardt

So in etwa verglich Radiomoderator André Hardt (51 | Radio Leipzig, Radio Dresden und Radio Chemnitz) in seiner Morgenschau das Migrantenlager Moria mit einem Gästezimmer. Irgendetwas falsch an dem Vergleich — oder auch nur unredlich? Nö. Faust aufs Auge. Punkt.
Aber Ihr wisst ja, wie es ist, liebe Leser: Mit der Wahrheit hat es das Gutmenschentum nicht so, deshalb wurde sich im Netz fürchterlich aufregt. Das behaupten zumindest die Massenmedien. Dass Hardt auch Zuspruch bekam, ach, egal! Dabei zeigten die „besseren Menschen“ wie gewohnt ihre hässliche Fratze, eine Art Frau schrieb: „Ich glaube, ein halbes Jahr im Kanninchenstall wäre für manchen hilfreich, dessen Empathiefähigkeit so sehr unterentwickelt ist.“
Fehlt nur noch ein KZ-Vergleich. Das mit dem Kanninchenstall kam öfter. Schon lustig, den Gästezimmer-Vergleich aufs Schärfste zu verurteilen, dann mit sowas um die Ecke kommen. Im Gegensatz zu den Kommentarschreibern war ich ja in Griechenland vor Ort und habe mir ein Lager angeschaut und muss sagen: Für Menschen, die gerade so eben noch einem Bombenhagel entkommen sind, muss sich so ein Lager wie ein Fünfsterne-Hotel anfühlen! Wenn dem nicht so ist, tja, dann liegt es wohl daran, dass es sich bei den Migranten nicht um Kriegsflüchtlinge handelt. Große Überraschung.

Für André Hardt ging die Geschichte überraschenderweise gut aus. Er sendet fleißig weiter. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wäre er wohl rausgeflogen. Hardts Chef Tino Utassy (55) dagegen ließ sich nicht beirren, sagte gegenüber BILD:

Das Gesagte fällt in den Bereich der freien Meinungsäußerung. im Übrigen haben wir regelmäßig mit sogenannten Shitstorms aus verschiedenen politischen Richtungen zu tun.

Eben. Also, weitermachen!

Abonniert bitte André Hardts Facebook-Seite André und die Morgenmädels, Freunde! Mut sollte belohnt werden.

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Meinungsfreiheit!

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin



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