CORONAVIRUS: VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN ODER DOCH ETWAS DRAN? (TEIL 2)

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Zurzeit werden in den sozialen Medien, auf der Plattform Youtube, sowie in alternativen Medien immer mehr Stimmen laut, die die Lage bei der aktuellen Coronavirus Pandemie kritisch sehen.

Mainstream Medien tun diese als Verschwörungstheorien oder Fake News ab.

Teil 2.

Teil 1 des Artikels finden sie hier.

5. Es gibt nicht mehr Infektionen, es wird nur mehr getestet.

Dazu ein Video von Prof. Dr. Carsten Scheller

Prof. Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg.

 

Das SARS-Corona-Virus sei vergleichbar mit Influenza, auch bei den Todeszahlen! Binnen acht Wochen starben 2018 in Deutschland 25.000 Menschen an Influenza. Davon, so Scheller, sind wir 2020 mit Corona weit entfernt. Professor Scheller beklagt die schlechte Datenlage und setzt sich mit Schätzungen auseinander, die im ZDF Professor Harald Lesch aufgestellt hatte, und die für letzte Woche einen Kollaps der Krankenhäuser vorausgesagt hatten. Laut Professor Scheller würde dies nicht passieren, weil die Zahlen, von denen ausgegangen wurde, nicht die Wirklichkeit wiederspiegeln.

Er macht eine andere Rechnung auf: Die Zahl der Infektionen steigt exponentiell, aber auch die Zahl der Testungen. Das führe zu erheblicher Ungenauigkeit in der Aussagekraft des Datenmaterials.

Hier das Video von Professor Harald Lesch (Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist):

Das Onlinemagazin multipolar fragte beim RKI zur Anzahl der Tests nach und bekam folgende Antwort:

„Zur Gesamtzahl der Tests gibt es Schätzungen. Sie liegen bei 300.000 bis 500.000 Tests pro Woche. Die Zahl der Erkrankungen pro Zeiteinheit lässt eine gute Einschätzung der Situation zu. Die Dunkelziffer kann durch Antikörpertests bestimmt werden, solche Tests sind in den kommenden Wochen zu erwarten.“

Später wurden sie auf diesen Bericht des RKI aufmerksam gemacht.

Update: Das verlinkte Dolument ist mittlerweile gelöscht worden, im aktuellen Dokument werden die Anzahl der Tests nicht mehr aufgeführt. (Ein Schelm der böses dabei denkt…)

Darin wird ausgeführt dass in der 11. KW 127.457 Tests durchgeführt wurden, von denen 7.582 (5,9%) positiv waren. In der 12. KW wurden jedoch schon 348.619 Test durchgeführt, mit 23.820 (6,8%) positivem Ergebnis. Also knapp ein Prozent mehr, wenn man sich auf die Anzahl der Tests zu positiven Ergebnissen bezieht.

Auszug aus dem Bericht des RKI

 

Im Umkehrschluss bedeutet dass aber genau das, was vorher gesagt wurde. Es gibt nicht mehr Infizierte, es wird nur mehr getestet.

Zusätzlich kommt hinzu, dass nicht unbedingt ein positiver Test auf SARS-COV-2 vorliegen muss um in die Statistik einzugehen. In den Richtlinen zur Falldefinition heisst es beim RKI:

Spezifisches klinisches Bild von COVID-19, ohne labordiagnostischen Nachweis, aber mit epidemiologischer Bestätigung
(Auftreten von zwei oder mehr Lungenentzündungen (Pneumonien) in einer medizinischen Einrichtung, einem Pflegeoder Altenheim).
Spezifisches oder unspezifisches klinisches Bild von COVID-19, ohne labordiagnostischen Nachweis, aber mit
epidemiologischer Bestätigung (Kontakt zu einem bestätigten Fall).

Solche Fälle sind als Covid-19 Fälle meldepflichtig und gehen als Covid-19 Infektionen in die Statistik ein.
Letztes Jahr wären sie sicherlich zu den Grippefällen gezählt worden.

 

6. Die Anzahl der an Coronavirus Verstorbenen ist falsch.

Man muss hierbei differenzieren. Die Angaben in den Statistiken beziehen sich auf Personen die MIT dem Coronavirus verstorben sind. Das heißt nur dass sie mit dem Virus infiziert waren, sagt aber nichts über die Todesursache aus.

So zitiert z.B. das ZDF in einem Bericht den Präsident des nationalen italienischen Gesundheitsinstitutes (ISS), Silvio Brusaferro:

80 Prozent der Toten seien über 70 Jahre alt gewesen, so Brusaferro. 50 Prozent der Verstorbenen hätten zudem mindestens drei oder mehr Vorerkrankungen gehabt. Bei den Toten war nicht abschließend geklärt, ob sie mit oder an Covid-19 gestorben sind.

 

 

So wird auf Facebook zurzeit Dr Bodo Schiffmann zitiert:

Vielleicht ein wenig übertrieben, aber es trifft den Kern der Sache.

Wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist, aber an einem Herzinfarkt stirbt, wird er in der Statistik zu den Corona-Toten gezählt.

 

Wenn man sich diese Zahlen nun vor Augen führt, stellt sich die Frage: Wozu all diese Maßnahmen, wie Ausgangssperre, Quarantäne usw.?

 

Damit machen wir weiter in Teil 3, der innerhalb der nächsten Tage hier erscheinen wird.

 

 



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