Corona: Ab 80-Jährige werden in Frankreich eingeschläfert

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Ihr Besuch in Straßburg im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württembergs hat die Ärzte schockiert. Sie warnen, wie sich Deutschland vorbereiten sollte.

Infizierte Mediziner arbeiten weiter mit Coronavirus-Patienten, über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet, die Gefahr „medizinischer Kollateralschäden“: Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin (DIFKM) haben nach einem Besuch in der Universitätsklinik von Straßburg einen alarmierenden Bericht für das Innenministerium Baden-Württembergs über die Lage in dem französischen Coronavirus-Epizentrum verfasst.

Der Tagesspiegel | 26. März 2020

Das muss man sich mal vorstellen: Menschen über 80, Menschen also, die 30, 40 Jahre lang gearbeitet haben, die überhöhte Steuern, Abgaben und Krankenversicherungsbeiträge zahlten, werden eingeschläfert, wenn sie vom Coronavirus befallen sind. Eine unglaubliche, aber leider wahre Geschichte, die wieder einmal eine Bankrotterklärung des französischen Staates ist.
Hier die schockierende Fakten, die im Elsass und der Uniklinik gelten:

  • Seit dem 21. März würden Patienten, die älter sind als 80 Jahre, nicht mehr beatmet. Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“.
  • Patienten in Pflegeheimen, die älter als 80 Jahre und beatmungspflichtig wären, „erhalten eine schnelle Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmittel durch den Rettungsdienst“.
  • Wegen der Krise sei die Ethikkommission berufen worden, die in jedem Einzelfall Vorgaben mache.

Man stelle sich weiter vor, eines dieser Opfer ist der Ehepartner, der Vater, die Mutter, die Großmutter oder der Großvater. Was für ein Endzeithorror!

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin



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