Erstaunlich: BILD feiert Prepper-King Harald Glööckler!

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Lange Schlangen, leere Regale in den Supermärkten – das macht IHM alles gar nichts aus.

Wegen der Corona-Pandemie hat Stardesigner Harald Glööckler (54, „Pompöös“) in den Krisenmodus umgeschaltet – und lässt nichts und niemanden mehr in sein Landhaus an der pfälzischen Weinstraße.

Muss er auch nicht: Sein Vorratskeller ist nicht nur wegen der Coronavirus-Pandemie randvoll, er ist es immer. Harald Glööckler zu BILD: „Ich habe auch ohne Krise immer einen Vorrat im Keller und bin auf alles vorbereitet. So war das schon bei meinen Großeltern so, und so gehört sich das auch. Insofern muss ich jetzt weder hamstern noch kaufen, wenn Not ist, sondern habe immer vorgesorgt.“

BILD | 23. März 2020

Prepper, was sind das überhaupt? Wikipedia schreibt:

Prepper (abgeleitet von englisch to be prepared ‚bereit sein‘, bzw. dem Pfadfinder­gruß: englisch be prepared ‚Sei bereit!, „Allzeit bereit“‘) bezeichnet Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorbereiten: durch Einlagerung, bzw. eigenen Anbau von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug, Funkgeräten, Waffen und anderem. Dabei ist es unwichtig, durch welches Ereignis oder wann eine Katastrophe ausgelöst wird.

Das ist doch zur Abwechslung mal eine äußerst faire Darstellung. So ganz ohne Rechtsextremismus kommt Wiki aber natürlich nicht aus:

Rechtsextremistische Kreise und Reichsbürger fordern ihre Anhänger dazu auf, zum „Prepper“ zu werden.

Ein paar „Rechtsextreme“ scheint es allerdings auch im Staatsdienst zu geben, im selben Satz schreibt Wiki nämlich:

… und auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt der Bevölkerung, Notvorräte für ca. 10 Tage anzulegen.

Fazit: Wenn du ein homosexueller Modemacher mit einem guten Draht in den Boulevard bist, ist preppen okay, ansonsten halt „nazi“.

Foto: Frank Zauritz für BILD

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin



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