Spanische Ärzte retten Frau nach sechs Stunden Herzstillstand das Leben

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Die mittlerweile genesene Frau namens Audrey Schoeman zeigte keine Lebenszeichen, als sie in die Klinik eingeliefert wurde. Der behandelnde Arzt Eduard Argudo sagte: 

Aber wir wussten, dass sie im Kontext einer Hypothermie Überlebenschancen hatte.

Diese starke Unterkühlung hätte zwar fast den Tod der Britin verursacht, verzögerte aber gleichzeitig zerstörerische Prozesse in ihrem Organismus und ihrem Gehirn.

Schoeman hatte bei einer Wanderung in den spanischen Pyrenäen begonnen, “seltsam und zusammenhanglos” zu sprechen, hieß es nach Angaben ihres Mannes. Kurz darauf sei sie bewusstlos geworden. Ein Helikopter sei aufgrund der Wetterbedingungen erst nach über zwei Stunden bei dem Paar eingetroffen. Die Körpertemperatur der Britin sei bis zu diesem Zeitpunkt auf 18 Grad abgesunken.

Die Patientin sei dann in die naheliegende Gemeinde Campdevànol und von dort aus weiter ins etwa 90 Kilometer entfernte Universitätskrankenhaus Vall d’Hebron in Barcelona geflogen worden. Während der gesamten Zeit hätten die Ärzte die 34-Jährige reanimiert. Nach mehr als sechs Stunden ohne Herzschlag, habe ihr Körper wieder eine Temperatur von 30 Grad erreicht. Mithilfe eines Defibrillator sei Schoeman dann zurück ins Leben geholt worden.

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Bei einem Herzstillstand kommt es nach etwa 15 bis 20 Sekunden zur Bewusstlosigkeit, da der Sauerstoff im Gehirn schnell aufgebraucht wird. Binnen weniger Minuten drohen bei normalen Temperaturen irreversible Schäden und schließlich der Hirntod. (dpa/rt deutsch)

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Weiterlesen: RT Deutsch

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